07.12.2022

Learning to connect

Gewerbliche Schule Göppingen taps into MAPAL’s digitalisation know-how

Equipping young people for the world of industry – that’s Gewerbliche Schule Göppingen’s mission. The commercial school teaches vocational students, student technicians and the foremen and women of the future. Their curriculums are adapted to current challenges – with digitalisation and industry 4.0 among the key themes. The school draws on MAPAL’s products and know-how to offer the best learning environment in its own centre of competence for machining technology.

Unterricht direkt am Einstellgerät: Harald Wöhrle (links) bespricht mit dem angehenden Techniker Manuel Boaretti, wie Werkzeuge vermessen werden.
  • Unterricht direkt am Einstellgerät: Harald Wöhrle (links) bespricht mit dem angehenden Techniker Manuel Boaretti, wie Werkzeuge vermessen werden.
  • Wie wichtig die richtigen Daten für die Zerspanung sind, erklärt Harald Wöhrle seinen Schülern direkt an der Maschine.
  • Zwei der EMCO Maschinen sind mit c-Connect Boxen ausgestattet, um Daten per Scan an die Maschine übertragen zu können.
  • Während eines Workshops stellen Sven Frank und Sebastian Kreller das MAPAL Tool Management vor.
  • Sven Frank (MAPAL), Jürgen Wittlinger (Schulleiter) und Harald Wöhrle (Gewerbeschullehrer) beraten sich zu weiteren Projekten.
  • Werkstücke, die die angehenden Techniker im Kompetenzzentrum für Zerspanungstechnik an der Gewerblichen Schule Göppingen fertigen.
Im Rahmen einer Technikerarbeit entstand 2020 die Zusammenarbeit der Gewerblichen Schule (GS) Göppingen mit MAPAL. „Ich habe eine Technikerarbeit bei der Karl Walter Formen- und Kokillenbau GmbH & Co. KG in Göppingen betreut“, erinnert sich Harald Wöhrle, der als Gewerbeschullehrer für das Kompetenzzentrum für Zerspanungstechnik an der GS verantwortlich ist. Dort sei er zum ersten Mal mit MAPAL in Berührung gekommen. Denn bei Walter sind neben Werkzeugen und Spannfuttern von MAPAL auch Einstellgeräte und c-Connect Boxen zur Maschinenvernetzung im Einsatz.   
Wie wichtig die richtigen Daten für die Zerspanung sind, erklärt Harald Wöhrle seinen Schülern direkt an der Maschine.
Unterricht direkt am Einstellgerät: Harald Wöhrle (links) bespricht mit dem angehenden Techniker Manuel Boaretti, wie Werkzeuge vermessen werden.   ©MAPAL

Das optimale Einstellgerät für die GS

Als an der GS ein Einstellgerät angeschafft werden sollte, zog Wöhrle dafür auch MAPAL als Lieferanten in Betracht. „Um eine fundierte Entscheidung zu treffen, habe ich eine Technikerarbeit ausgeschrieben. Einer unserer angehenden Techniker hat unterschiedliche Einstellgeräte gegenübergestellt und das für uns optimale Gerät herausgearbeitet“, erläutert Wöhrle. Sven Frank, Global Head of OEM Management bei MAPAL, erinnert sich: „Die Anfrage der GS nach einem Einstellgerät landete auf meinem Tisch. Natürlich haben wir ein für die Schule passendes Angebot erstellt.“ MAPAL wählte ein UNISET-P aus, das mit zahlreichen Features ausgestattet ist. „Da es sich um ein runderneuertes Rückläufermodell handelte, konnten wir es zu einem unschlagbaren Preis anbieten,“ erläutert Frank. Denn dem Unternehmen sei es ungemein wichtig, die Ausbildung junger Menschen zu unterstützen. „Wenn sich die ausgebildeten Zerspanungsmechaniker, Techniker und Meister in ihren Betrieben an unsere Geräte erinnern und Kunden werden, ist das ein Gewinn für uns“, so Frank. 

Wie die Daten vom Einstellgerät an die Maschinen gelangen und welche Lösungen der Markt hierzu bietet, war ebenfalls Teil der Technikerarbeit. Die Eigenschaften des Einstellgeräts waren also nicht der einzige Grund, warum die Technikerarbeit zu dem Ergebnis kam, dass ein MAPAL Gerät die beste Lösung für die GS ist. „Das Digitalisierungs-Know-how von MAPAL hat uns überzeugt“, so Wöhrle, „die Themen Digitalisierung und Industrie beschäftigten uns enorm. Seit vier Jahren sind sie ein fester Bestandteil des Lehrplans. Wir statten unsere Techniker beispielsweise mit iPads aus.“  
 

Integrating machines into the system

Two of the EMCO machines are equipped with c-Connect boxes for transferring data via scan to the machine.
Two of the EMCO machines are equipped with c-Connect boxes for transferring data via scan to the machine.   ©MAPAL

Computer Aided Manufacturing (CAM) is part of every curriculum at the GS – for vocational students, student technicians and future foremen and women alike. Accurate data and integrating machines into the overall system are correspondingly important. For privacy reasons, however, machines and setting fixtures at the GS cannot be connected to the school network. “Our machines are from 2010 – they didn’t have the prerequisites for connecting them to our system anyway,” adds Wöhrle.

MAPAL therefore offers a solution alongside the UNISET-P that nevertheless allows machines to be connected to the setting fixture: barcode labels for the tools are printed on the UNISET-P. c-Connect boxes with scanners are connected to the machines in the centre of competence. This allows the barcodes to be scanned and labels to be read. The c-Connect boxes, which connect to the machine via USB, transfer the data.

“The solution is incredibly simple and works brilliantly for us. It’s easy to use, we don’t have to make complicated interventions in machine control, and the costs were well within budget,” says Wöhrle with satisfaction. The machine operators – in this case, the school’s students – no longer need to manually input anything into the machine.
 

GS maps out the entire machining process

Consulting on future partner projects (from left): Sven Frank (MAPAL), Jürgen Wittlinger (Head of GS Göppingen) and Harald Wöhrle (teacher at GS Göppingen).
Consulting on future partner projects (from left): Sven Frank (MAPAL), Jürgen Wittlinger (Head of GS Göppingen) and Harald Wöhrle (teacher at GS Göppingen).   ©MAPAL

The results of a variety of project tasks that Harald Wöhrle set his students demonstrate how intensively cutting machine operators, technicians and foremen and women work with the setting fixture and c-Connect boxes today. Accordingly, a variety of different text and video guides on the setting fixture and how it is used at the GS have been created.

The setting fixture also fulfils its duties from a practical perspective. “Before the students machine their workpieces, they equip the machine accordingly. Before that, they measure the tools and adjust them if necessary. They transfer the data into the CAM system and simulate machining. Only then do they move onto actual machining at the machine.” Just like in all manufacturing. Harald Wöhrle is particular proud of this: “We’re mapping out the entire process here – including all calculations.” This is why, for instance, the school operates a cutting database for all teachers and students to access. “That was another technical thesis project in which MAPAL was always on hand to help with any queries and issues,” says Wöhrle.
 

Plans for tool management

Während eines Workshops stellen Sven Frank und Sebastian Kreller das MAPAL Tool Management vor.
Während eines Workshops stellen Sven Frank und Sebastian Kreller (stehend v. l., beide MAPAL) das MAPAL Tool Management vor.   ©MAPAL

Und so ist ein Ausbau der Zusammenarbeit geplant. „Wir möchten ein Tool Management inklusive Prüfmittelverwaltung aufbauen“, blickt der Gewerbeschullehrer in die Zukunft. „Und dafür ist MAPAL prädestiniert“, freut sich Sven Frank. Um den Verantwortlichen sowie den angehenden Technikern an der GS einen Einblick in die Möglichkeiten zu verschaffen, die MAPAL im Bereich des Tool Managements bietet, veranstaltete Sebastian Kreller, Global Head of Tool Management bei MAPAL, einen entsprechenden Workshop an der GS.  

„Auch beim Tool Management überzeugt uns MAPAL“, sagt Wöhrle. Denn: „Im Gegensatz zu den Ausgabesystemen und Softwares anderer Anbieter ist es bei MAPAL egal, was genau verwaltet wird. So könnten wir beispielsweise nicht nur all unsere Werkzeuge, egal welchen Herstellers, sondern auch unsere Prüfmittel mit der UNIBASE-Software und den dazugehörigen Ausgabeschränken verwalten.“ Ein Thema, das Harald Wöhrle sich gut als Technikerarbeit vorstellen kann. So stehen unter anderem dazu weitere Projekte und spannende Technikerarbeiten an der GS in Zusammenarbeit mit MAPAL in den Startlöchern. 
 

Die Gewerbliche Schule Göppingen

Werkstücke, die die angehenden Techniker im Kompetenzzentrum für Zerspanungstechnik an der Gewerblichen Schule Göppingen fertigen.
Werkstücke wie diese fertigen die angehenden Techniker im Kompetenzzentrum für Zerspanungstechnik an der Gewerblichen Schule Göppingen.   ©MAPAL
An der Gewerblichen Schule in Göppingen sind eine Berufsschule für Metall, Elektro und Kfz, ein Technisches Gymnasium, eine Meister- und eine Technikerschule untergebracht. Rund 90 Lehrer unterrichten die circa 2.000 Schüler. Das Kompetenzzentrum für Zerspanungstechnik ist Trainingspartner von Siemens, hält Fortbildungen für Lehrkräfte und Ausbilder für die Nachwuchsstiftung Maschinenbau sowie für unterschiedliche Unternehmen ab und ist Prüfungsstätte der Handwerkskammer für den Teil 1 der Prüfung zum Zerspanungsmechaniker. 

Kathrin Rehor, PR Project Manager at MAPAL

Contact

Kathrin Rehor Public Relations Kathrin.Rehor@mapal.com Phone: +49 7361 585 3342


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