Für den Schutz elektronischer Bauteile, wie beispielsweise Batteriesystem oder Leistungselektronik, vor äußeren Umwelteinflüssen und zur Fixierung der Komponenten im Innenraum, um deren störungsfreie Funktion während des Fahrzeugbetriebes zu gewährleisten, werden unterschiedliche Gehäuse eingesetzt. Die Anforderungen an die Gehäuse sind abhängig vom elektronischen System und Antriebskonzept. Aktuell kommen unterschiedliche Werkstoffe und Fertigungsverfahren zum Einsatz.
MERKMALE
Labile, dünnwandige Bauteile (vibrationsanfällig)
Aufbau als gegossene Wanne oder als Rahmenkonstruktion aus Hohlprofilen
Teilweise niedrig-siliziumhaltiges Aluminium
Großflächig (2 x 3 m)
Hauptsächlich Bohr- und Fräsoperationen und Gewinden
Genauigkeits- und Oberflächenanforderungen bei Kabeldurchführungen und Kühlanschlüssen
Aufgrund der zunehmenden Größe der Batterie kommen modulare Konzepte für unterschiedliche Leistungsklassen und Reichweiten zum Einsatz. Hierzu werden Extrusionsprofile aus Aluminium zu einem Gehäuse verschweißt.
ZERSPANUNGSANFORDERUNGEN
Dünnes Material mit mehreren Lagen
Bohren: Vibrationen und Gratbildung. Ringbildung am Werkzeug → Helixfräsen / Orbitalbohren verhindert Gratbildung und Ringe
Fräsen: Dünnes Material neigt zum Aufschwingen → Weniger Vibrationen durch optimierte Schneidengeometrie
Die-cast aluminium housings are mostly used to accommodate power electronics or smaller battery systems for hybrid vehicles. The complex housing structures are designed with integrated cooling channels.
MACHINING REQUIREMENTS
Milling of sealing surfaces (in some cases specific surface requirements)
Milling of mounting surfaces for electronics and battery cells with long tool overhang
Drilling of core holes (> 50 holes per component)
Tool overview
1 / 9
Standard programme for the machining of aluminium structural parts
Highly positive cutting edge geometry
Reduced cutting forces
Low vibration cut
2 / 9
OptiMill-SPM-Rough
Low vibration roughing with deep cutting depth
3 / 9
OptiMill-SPM
Ideal for making openings or pockets
Solid carbide design or with brazed PCD cutting edges
4 / 9
OptiMill-SPM-Finish
Finishing of great depths in one go
Strong performance with high wraps
5 / 9
Tritan-Drill-Alu
Creation of core holes
Three cutting edges for the highest feed rates
Highest positioning accuracy through self-centring cross cutting edge
6 / 9
MEGA-Drill-Alu
Solid carbide drill
Drilling with lower cycle time
Focus on chip formation
Effective drilling processes with a larger number of equal diameters
7 / 9
FaceMill-Diamond-ES
PKD-Planfräser
Schruppen und Schlichten von Planflächen
Planflächen mit unterschiedlichem Aufmaß mit einem Werkzeug bearbeiten
Schrupp- und Schlichtoperationen möglich
8 / 9
OptiMill-Diamond-SPM
PKD-Fräser
Zirkulare Fräsoperationen verschiedener Durchmesser und Flächen
Reduktion der Werkzeugwechsel dank flexiblem Einsatz des Werkzeugs
9 / 9
OptiMill-Alu-HPC-Pocket
Eckfräser
Taschenfräsen von Aluminiumwerkstoffen
Optimaler Abtransport der Späne
Optimale Stabilität
1 / 5
PKD Fräser für spezielle Bearbeitungsanforderungen
2 / 5
PKD-Fräser mit wechselseitig angeordneten Schneiden
Geringe Schnittkräfte über die gesamte Bearbeitungstiefe
3 / 5
Spiralisierter PKD-Fräser
Schlichten von dünnwandigen Strukturen
4 / 5
PKD-Helixfräser
Besäumen mit großer Schnitttiefe
5 / 5
PKD-Planfräser
Planfräsen mit Schnitttiefen von bis zu 10 mm
Erzeugung definierter Oberflächenprofile für Dicht- und Anlageflächen
Der dreischneidige FlyCutter von MAPAL ist optimal geeignet zum Entgraten von Batteriewannen. Roboterhersteller KADIA ist begeistert von dem PKD-bestückten Fräser.
Warum Fräsen anstelle von Bohren eine sinnvolle Alternative sein kann? MAPAL zeigt, wie höhere Prozesssicherheit und kürzere Bearbeitungszeiten erreicht werden.