05.09.2019
MAPAL auf der EMO 2019 in Hannover
In wenigen Tagen startet die EMO in Hannover. Die „Exposition Mondiale de la Machine Outil“ ist die größte, internationale Messe für Metallbearbeitung. Sie gilt als Stimmungsmesser für die gesamte Branche.
Stimmungsmesser für die Branche
Struktureller Wandel – neue Produkte und Lösungen gefragt
Neben der Konjunktur ist es der strukturelle Wandel, der die Industrie und in hohem Ausmaß auch MAPAL beschäftigt. Ein Beispiel dafür ist die Transformation in der Automobilindustrie, die für MAPAL der größte Kunde ist. Dort hat der Stellenwert der Elektromobilität in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Auch die Digitalisierung verändert die Branche immens. Wie die Unternehmen darauf reagieren, welche Lösungen sie entwickelt haben beziehungsweise aktuell entwickeln oder wie sich die einzelnen Kerngeschäfte verändern, auch darüber verspricht die EMO einen umfassenden Überblick.
MAPAL beantwortet die angeführten Fragen auf der EMO und stellt entsprechende Lösungen vor. „Wir haben MAPAL durch Diversifikation auf ein breites Fundament gestellt, um auf einen strukturellen Wandel reagieren zu können“, sagt Dr. Jochen Kress. So weitet MAPAL unter anderem sein Engagement im Werkzeug- und Formenbau deutlich aus und hat bereits kräftig investiert. Unter anderem durch den Zukauf der Firma voha-tosec, die Werkzeuge speziell für den Werkzeug- und Formenbau herstellt. „Wir bauen uns so nach und nach ein komplettes Portfolio für den Werkzeug- und Formenbau auf und zeigen zahlreiche Werkzeuge dafür auf der EMO“, erläutert Kress.
Auch im Hinblick auf die Elektromobilität hat MAPAL bereits frühzeitig reagiert. Zwar wird bei einem rein elektrisch angetriebenen Fahrzeug deutlich weniger zerspant als bei einem konventionellen Antriebstrang. Für alle Bauteile, die noch zerspant werden, ist allerdings höchste Genauigkeit gefragt. Darauf hat sich MAPAL vorbereitet und zeigt auf der EMO entsprechende Werkzeug- und Prozesslösungen, beispielsweise zur Bearbeitung von Statorgehäusen oder elektrischen Nebenaggregaten.
Bezüglich der Digitalisierung habe MAPAL erkannt, dass in erster Linie eines wichtig sei, sagt Kress: „Wir müssen die Menschen mitnehmen. Und das geht am besten in kleinen, einfachen Schritten.“ Aus diesem Grund hat die MAPAL Tochter c-Com, die mit einem eigenen Messestand auf der EMO vertreten ist, c-Connect entwickelt. Mit c-Connect können Unternehmen ihre Fertigung nach und nach und ohne hohe Investitionen vernetzen.