01.07.2026

MAPAL lays the foundation for greater speed

Annual report for the year 2025 published

Industrial manufacturing around the world is undergoing rapid change. Geopolitical tensions, structural shifts in key industries, a weak economic outlook in Europe and new challenges in global supply chains are changing the way companies do business.

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Dr Jochen Kress, President of the MAPAL Group, is driving forward the company’s transformation and strategic realignment. ©MAPAL  ©MAPAL

At MAPAL, several of these developments are coming together at the same time. The company group has deep roots in Germany and Europe, holds a strong position in the automotive industry, and supports its customers through long-term investment projects. These are precisely the areas that have come under significant pressure in recent years. “We are not experiencing a temporary market slowdown, but rather profound changes across many of the markets that are important to us. These changes affect economic conditions, technological developments and geopolitical influences alike”, explains Dr Jochen Kress, President of the MAPAL Group.

Since mid-2025, growing uncertainty in global raw material markets has added to the challenges, driven in particular by export restrictions and rising prices for carbide pre-products. “Developments in the raw material markets highlight just how important resilient supply chains and long-term partnerships are. Reliable supply is becoming an even more important issue for the industry as a whole. The MAPAL Group is currently well positioned in this regard and remains a reliable supplier”, says Dr Kress.

Geschäftsentwicklung 2025 entsprach den Erwartungen

Vor dem Hintergrund dieser Marktveränderungen entsprach das Geschäftsjahr 2025 den Erwartungen. Die MAPAL Gruppe erzielte einen Umsatz von 514 Millionen Euro und lag damit rund sieben Prozent unter dem Vorjahreswert von 551 Millionen Euro. Regional zeigte sich ein differenziertes Bild. Während die wirtschaftliche Entwicklung in Europa und in China verhalten blieb und die Automobilindustrie weiterhin von tiefgreifenden Veränderungen geprägt war, entwickelten sich einzelne Märkte in Nord- und Südamerika sowie in Asien robuster.

Zum Jahresende 2025 beschäftigte die MAPAL Gruppe weltweit rund 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Anpassung der Personalstruktur erfolgte vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Marktbedingungen. Dabei setzte das Familienunternehmen auf sozialverträgliche Lösungen und langfristig orientierte Entscheidungen.

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Investitionen in moderne Produktionsstrukturen schaffen die Grundlage für mehr Effizienz, Transparenz und Geschwindigkeit.  ©MAPAL

Transformation konsequent vorangetrieben

„Das Umfeld war anspruchsvoll und bleibt anspruchsvoll. Umso wichtiger ist es, dass wir uns auf die Dinge konzentrieren, die wir selbst beeinflussen können. Genau das haben wir getan und MAPAL konsequent weiterentwickelt“, betont Dr. Kress.

Mit der Verschmelzung der deutschen Gesellschaften hat MAPAL das größte organisatorische Projekt der Unternehmensgeschichte umgesetzt. Zugleich wurde die Unternehmensgruppe als prozessgesteuerte Organisation neu ausgerichtet. Standardisierte Abläufe, klar definierte Verantwortlichkeiten und Strukturen und durchgängige Prozesse schaffen die Grundlage für mehr Transparenz, höhere Effizienz und vor allem mehr Geschwindigkeit.

„Viele dieser Veränderungen haben zunächst im Inneren des Unternehmens stattgefunden und waren nach außen nicht sichtbar. Transformationsmaßnahmen dieser Größenordnung erfordern Zeit, Konsequenz und die Bereitschaft aller, Bestehendes zu hinterfragen. 2025 war für uns vor allem ein Jahr der Umsetzung“, resümiert Dr. Jochen Kress.

Erste Wirkungen werden sichtbar

Die intensive Arbeit an Strukturen und Prozessen zeigt erste Ergebnisse. Die Organisation gewinnt an Geschwindigkeit und Kundenanforderungen werden effizienter umgesetzt.

Ein weiterer Meilenstein wurde im Frühjahr 2026 erreicht: MAPAL erhielt die TISAX-Zertifizierung auf Assessment Level 3. Die Zertifizierung bestätigt hohe Standards im Bereich Informationssicherheit und erfüllt die Anforderungen anspruchsvoller Kunden insbesondere aus der Automobilindustrie. Sie steht zugleich für die konsequente Weiterentwicklung von Prozessen, Strukturen und Organisation im Rahmen der laufenden Transformation.

Neben den organisatorischen Fortschritten bestätigt sich die strategische Ausrichtung der vergangenen Jahre auch in wichtigen Marktsegmenten. Besonders deutlich zeigt sich dies im Segment Luftfahrt. In den vergangenen zwei Jahren konnte MAPAL den Umsatz im Bereich Aerospace signifikant zweistellig steigern und damit deutlich stärker wachsen als der Markt insgesamt. MAPAL hat seine Position in diesem technologisch anspruchsvollen Marktsegment somit weiter ausgebaut und profitiert von der weltweit hohen Nachfrage in der Luftfahrtindustrie.

Auch bei den Investitionen setzt das Unternehmen seinen langfristigen Kurs fort. Im Geschäftsjahr 2025 investierte die MAPAL Gruppe rund 25 Millionen Euro in Standorte, Produktion, Digitalisierung und Zukunftstechnologien. Für 2026 sind Investitionen in gleicher Höhe geplant.

Im Jahr nach dem 75-jährigen Unternehmensjubiläum verbindet MAPAL damit die Stärken eines traditionsreichen Familienunternehmens mit einer konsequenten Ausrichtung auf die Anforderungen zukünftiger Märkte.

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Auch in einem anspruchsvollen Umfeld bleibt die Innovationskraft ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von MAPAL. Ein Beispiel aus dem Jahr 2025 ist der Wendeschneidplattenfräser NeoMill-16-Finish für maximale Effizienz in der Schlichtbearbeitung.  ©MAPAL

Innovationen stärken den Wettbewerb

Trotz der umfangreichen Transformationsprojekte blieb die Innovationsarbeit ein zentraler Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit. So brachte MAPAL 2025 unter anderem mit dem Wendeschneidplattenfräser NeoMill-16-Finish ein neues Frässystem für die hochwirtschaftliche Semi- und Schlichtbearbeitung auf den Markt. Die neuen, standardisierten Spanbrechergeometrien für das Feinbohrschneiden erhöhen die Prozesssicherheit und schaffen Produktivitätsvorteile. Diese Beispiele stehen stellvertretend für die kontinuierliche Innovationsarbeit des Unternehmens. Ziel bleibt es, Kunden mit leistungsfähigen Werkzeugen, intelligenten Prozessen und umfassenden Systemlösungen dabei zu unterstützen, ihre Fertigung wirtschaftlicher und effizienter zu gestalten.

Zukunftsmärkte mit Augenmaß erschließen

Neben den etablierten Marktsegmenten beobachtet MAPAL weitere industrielle Zukunftsfelder aufmerksam. Dazu zählen unter anderem Anwendungen im Verteidigungsumfeld oder industrielle Anwendungen, die durch neue Anforderungen an Sicherheit, Infrastruktur und Energieversorgung entstehen. Dabei folgt das Unternehmen bewusst einem langfristigen Ansatz. Neue Märkte und Technologien werden nach klaren Kriterien bewertet: Sie müssen zu den technologischen Stärken in der Präzisionsbearbeitung des Unternehmens passen, ausreichende Marktvolumina und Losgrößen bieten sowie langfristiges Potenzial erkennen lassen. „Wir beobachten neue Entwicklungen sehr genau und sind technologisch nah an den relevanten Themen. Gleichzeitig investieren wir gezielt dort, wo wir nachhaltige Marktchancen sehen und einen echten Mehrwert für unsere Kunden schaffen können. Nicht jeder Hype wird automatisch zu einem Markt“, ordnet Dr. Kress ein.

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In der Luftfahrt baut MAPAL seine Position aus und profitiert von der weltweit hohen Nachfrage in diesem anspruchsvollen Marktsegment.  ©MAPAL

Herausforderungen prägen weiterhin das Umfeld

Auch im laufenden Geschäftsjahr 2026 bleiben die Rahmenbedingungen herausfordernd. Die wirtschaftliche Entwicklung in Europa verläuft weiterhin verhalten, geopolitische Unsicherheiten, Veränderungen in den globalen Lieferketten sowie die Situation auf den Rohstoffmärkten prägen die Märkte. Zugleich entstehen durch Investitionen in Luftfahrt, Infrastruktur und weitere Zukunftstechnologien neue Chancen.

Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet das Unternehmen einen ähnlichen Umsatz wie im Vorjahr. Dennoch sieht MAPAL die Voraussetzungen geschaffen, Marktchancen künftig schneller und konsequenter nutzen zu können. „Die Herausforderungen in unseren Märkten werden nicht kurzfristig verschwinden. Entscheidend ist deshalb, wie wir auf Veränderungen reagieren. Genau dafür haben wir die Voraussetzungen geschaffen: Wir gewinnen an Geschwindigkeit, erhöhen unsere Schlagkraft und richten uns noch stärker darauf aus, Chancen früher zu erkennen, Entscheidungen in kürzerer Zeit zu treffen und Lösungen schneller zum Kunden zu bringen“, sagt Dr. Jochen Kress.


Kathrin Rehor, PR Project Manager bei MAPAL

Kontakt

Kathrin Rehor Public Relations Kathrin.Rehor@mapal.com Tel.: +49 7361 585 3342


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