How MAPAL uses holistic manufacturing solutions to speed up processes, reduce risks and secure the future
Turnkey solutions are becoming increasingly important in modern manufacturing. They constitute holistic concepts where the solution provider takes full responsibility for planning, implementing and optimising a production process.
This not only involves the supply of individual components, but also the intelligent combination of machines, tools, fixtures and digital services. A sophisticated turnkey concept offers customers maximum efficiency and minimal interfaces, representing a very secure investment – especially in times of complex requirements and increasing demands on quality. As a full-service provider, MAPAL fulfils these criteria without exception.
Ganzheitliche Kompetenz unter einem Dach
Für Stephan Köstler, Senior Director Product & Service Management, liegt die besondere Stärke des MAPAL Ansatzes darin, alle entscheidenden Disziplinen integriert abzubilden: von der Prozessanalyse über die Werkzeug- und Vorrichtungsauslegung bis hin zu Simulation, Programmierung und Produktionsbegleitung. Die Fähigkeit, komplette Prozesse verantwortlich zu übernehmen, sei ein wesentliches Differenzierungsmerkmal. „Wir liefern nicht nur Komponenten – wir liefern funktionierende Produktion“, sagt er.
Die Vorteile für Kunden sind klar: weniger organisatorische Komplexität, geringeres Risiko und ein beschleunigter Produktionsstart. Besonders profitieren Branchen mit hohen Qualitätsanforderungen, anspruchsvollen Bauteilen und engen Toleranzen – etwa die Automobil- inklusive E‑Mobilitätsindustrie, die Fluidtechnik, der Maschinenbau sowie die Luft- und Raumfahrt. Also durchweg Schlüsselbranchen für MAPAL.
Turnkey-Lösungen entfalten schnell ihre Wirkung
Die Übernahme der Prozessverantwortung sorgt beim Kunden für Planungssicherheit und bildet die Grundlage für fundierte Investitionsentscheidungen. MAPAL stellt relevante Return of Investment‑Kennzahlen zur Verfügung: deutlich verkürzte Anlaufzeiten, stabile CPK‑Werte ab Tag eins, geringere Werkzeug- und Prozesskosten durch optimal auf den Prozess und einander abgestimmte Werkzeuge und Schnittdaten sowie klar dokumentierte Fortschritte über alle Projektphasen hinweg. Mit Referenzprojekten kann MAPAL belegen, wie schnell Turnkey‑Lösungen ihre Wirkung entfalten und sich wirtschaftlich amortisieren.
Von der Projektanalyse bis zum Produktionshochlauf
MAPAL bietet ein durchgängiges Leistungspaket für komplette Bearbeitungsprozesse – von der Machbarkeitsstudie über die Prozessauslegung bis zur Serie. Bereits in der frühen Projektphase werden auf Basis von Taktzeitanalysen und Machbarkeitsbewertungen die optimalen Bearbeitungslösungen definiert.
Darauf aufbauend erfolgt die Auslegung des Bearbeitungsprozesses mit der wirtschaftlichsten Zerspanungstechnologie sowie die Bereitstellung der einsatzbereiten Werkzeuge. Simulationen, NC‑Programmerstellung und Kollisionsüberprüfungen stellen dabei bereits vor dem realen Einsatz eine hohe Prozessstabilität sicher.
Als zentrales Element jedes Turnkey‑Projekts entwickelt und fertigt MAPAL die passenden Spannvorrichtungen. Die komplette Umsetzung – von der Konstruktion über die Produktion bis hin zur einsatzfertigen Bereitstellung inklusive Maß- und Funktionsprüfung, Kollisionsbetrachtung und umfassender technischer Dokumentation – liegt dabei in einer Hand. Grundlage dafür sind eigene Kompetenzen und Kapazitäten im Vorrichtungsbau.
MAPAL setzt ergänzend auf eine vollständige 3D‑Simulationskette. Die Vorrichtung wird digital in die reale Maschinenumgebung eingebettet, alle Werkzeuge und NC‑Programme werden kollisionsfrei geprüft. Detaillierte Reports, 3D‑Visualisierungen und enge Reviews mit dem Kunden sorgen für einen reibungslosen Produktionshochlauf ohne Überraschungen.
Digitale Weiterentwicklung des Turnkey-Ansatzes
Mit Blick auf die Zukunft erweitert MAPAL den Turnkey-Ansatz um weitere digitale Services. In den Forschungsinitiativen PRODaaS (bereits abgeschlossen) und PRODaaS@SCALE wird daran gearbeitet, reale Prozessdaten intelligent in die Planung zurückzuführen. Das Ziel: lernfähige, transparente und noch effizientere Prozesse.
In der aktuellen Ausgabe des Technologie-Magazins IMPULSE geht es neben der Verschmelzung der deutschen Standorte im Schwerpunkt um den Bereich Aerospace.