06.11.2025

Standardised chip breaker geometry for long-chipping steel materials

Innovative machining solutions for P and M steels set new standards

Machining long-chipping steel materials like stainless steels has always been a challenge. With the development of a new, standardised chip breaker geometry for fine boring blades, MAPAL has achieved a crucial breakthrough that has both technical and economic benefits.

In metal machining, chip formation plays a key role in process reliability, tool life and surface quality. Controlled chip formation is particularly crucial to the fine machining of unalloyed, alloyed and stainless steels.

MAPAL has presented a brand-new approach to chip breaking for fine boring tools at this year’s EMO in Hanover, Germany. It combines a precisely defined lead and rake angle geometry with optimally adapted cutting data and cutting depths. This precise adaptation enables perfect chip formation, even for challenging materials. The result: optimal chip removal, reduced heat development and much greater process stability.
 

The image shows a cutting edge with the broken chips.
The newly developed chip breaker technology not only enhances the quality of the machined workpieces – it also boosts the cost-effectiveness of production through low tool wear and machine downtime as well as high dimensional accuracy.   ©MAPAL

Die Vorteile dieser Technologie zeigen sich nicht nur in der Qualität der bearbeiteten Werkstücke, sondern auch in der Wirtschaftlichkeit der Fertigung. Weniger Maschinenstillstände, geringerer Werkzeugverschleiß und eine höhere Maßhaltigkeit machen diesen Ansatz zu einem echten Fortschritt in der Zerspanungstechnik. 

Spanbrecher sind grundsätzlich keine neue Erfindung – wohl aber die Idee, eine Standardisierung für langspanende Stahlwerkstoffe beim Feinbohren umzusetzen. 

Die von MAPAL entwickelte Spanbrechergeometrie vereint die jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich mit einem klaren Fokus auf Wirtschaftlichkeit und Anwendungsorientierung. Bisher setzte MAPAL Spanbrechertechnologien eher individualisiert ein. Mit der zur EMO 2025 präsentierten Innovation geht das Unternehmen einen großen Schritt hin zu Standardisierung und Effizienz.
 

Auf dem Bild ist die für den Spanbruch verantwortliche Schneide gut erkennbar.
Exakt definierte Anschnitt- und Spanwinkelgeometrie kombiniert mit abgestimmten Schnittwerten und -tiefen ermöglichen eine perfekte Spanbildung bei langspanenden Stahlwerkstoffen.   ©MAPAL
Die Feinbohrschneiden mit Spanbrechergeometrie für unlegierte, legierte und rostfreie Stähle sind ab sofort mit definierten Geometrien und Beschichtungen lagerhaltig verfügbar.

Portrait MAPAL Redakteur Ostertag Mathias

Kontakt

Mathias Ostertag Public Relations mathias.ostertag@mapal.com Tel.: +49 7361 585 3566


Weitere Berichte aus dem Bereich Reiben & Feinbohren