07.12.2022
Learning to connect
Gewerbliche Schule Göppingen taps into MAPAL’s digitalisation know-how
Equipping young people for the world of industry – that’s Gewerbliche Schule Göppingen’s mission. The commercial school teaches vocational students, student technicians and the foremen and women of the future. Their curriculums are adapted to current challenges – with digitalisation and industry 4.0 among the key themes. The school draws on MAPAL’s products and know-how to offer the best learning environment in its own centre of competence for machining technology.
The ideal setting fixture for the school
When it was time to acquire a setting fixture at the GS, Wöhrle therefore took MAPAL into consideration as a supplier. “To make a sound decision, I commissioned a technical thesis project. One of our budding technicians compared various setting fixtures and worked out the best device for us,” explains Wöhrle. Sven Frank, Global Head of OEM Management at MAPAL, recalls: “The GS request for a setting fixture landed on my desk. Of course, we produced the right offer for the school.” MAPAL selected a UNISET-P equipped with many different features. “As it was a refurbished return model, we were able to offer it at an unbeatable price,” explains Frank. After all, he says, it’s incredibly important for the company to support young people’s education and training. “If the newly qualified cutting machine operators, technicians and foremen and women remember our equipment in their businesses and become customers, that’s a win for us,” says Frank.
How the data is passed from the setting fixture to the machines and which solutions the market offers for this, also formed part of the technical thesis project. The setting fixture’s properties were therefore not the only reason the technical thesis project ended up deciding a MAPAL device was the best solution for the GS. “MAPAL’s digitalisation know-how impressed us,” says Wöhrle. “Digitalisation and industry are huge topics for us. They’ve been an integral part of the curriculum for four years. For instance, we equip our technicians with iPads.”
Integrating machines into the system
Computer Aided Manufacturing (CAM) ist Inhalt aller Lehrpläne der GS – für Berufsschüler sowie Techniker- und Meisterschüler. Entsprechend wichtig sind korrekte Daten und die Einbindung der Maschinen ins Gesamtsystem. Aus Datenschutzgründen dürfen Maschinen und Einstellgeräte an der GS allerdings nicht an das schulische Netzwerk angeschlossen werden. „Unsere Maschinen sind von 2010 – sie boten sowieso nicht die Voraussetzungen, um sie in unser System einzubinden“, ergänzt Wöhrle.
MAPAL lieferte also neben dem UNISET-P eine Lösung, wie die Maschinen trotzdem mit dem Einstellgerät vernetzt werden können: Am UNISET-P werden Etiketten mit Barcode für die Werkzeuge gedruckt. An den Maschinen im Kompetenzzentrum sind c-Connect Boxen mit Scanner angeschlossen. So können die Barcodes gescannt und die Etiketten eingelesen werden. Die c-Connect Boxen, die per USB an die Maschinen angeschlossen sind, übertragen die Daten.
„Die Lösung ist denkbar einfach und für uns genial. Sie ist simpel in der Handhabung, wir mussten nicht kompliziert in die Maschinensteuerung eingreifen und auch die Kosten hielten sich absolut im Rahmen“, freut sich Wöhrle. Der Maschinenbediener – in diesem Falle der Schüler – muss nichts mehr manuell an der Maschine eingeben.
GS bildet den kompletten Zerspanungsprozess ab
Wie intensiv die angehenden Zerspanungsmechaniker, Techniker und Meister heute mit dem Einstellgerät und den c-Connect Boxen arbeiten, zeigen die Ergebnisse verschiedener Projektarbeiten, die Harald Wöhrle seinen Schülern gestellt hat. So sind unter anderem unterschiedliche Anleitungen zum Einstellgerät und seiner Verwendung an der GS sowohl schriftlich als auch als Videos in Bewegtbildern entstanden.
Auch praktisch erfüllt das Einstellgerät seine Aufgaben. „Bevor die Schüler ihre Werkstücke zerspanen, rüsten sie die Maschine entsprechend. Davor wiederum vermessen sie die Werkzeuge und stellen sie bei Bedarf ein. Sie übertragen die Daten ins CAM-System und simulieren die Zerspanung. Erst dann geht es ans Spanabheben an der Maschine.“ Wie in jeder Fertigung also. Darauf ist Harald Wöhrle besonders stolz: „Wir bilden hier den kompletten Prozess ab – inklusive aller Berechnungen.“ Und so ist beispielsweise eine Schnittwertedatenbank in Arbeit, auf die alle Lehrer und Schüler Zugriff haben. „Dazu gab es eine weitere Technikerarbeit, bei der uns MAPAL jederzeit bei Fragen und Herausforderungen unterstützt hat“, sagt Wöhrle.
Tool Management in Planung
Und so ist ein Ausbau der Zusammenarbeit geplant. „Wir möchten ein Tool Management inklusive Prüfmittelverwaltung aufbauen“, blickt der Gewerbeschullehrer in die Zukunft. „Und dafür ist MAPAL prädestiniert“, freut sich Sven Frank. Um den Verantwortlichen sowie den angehenden Technikern an der GS einen Einblick in die Möglichkeiten zu verschaffen, die MAPAL im Bereich des Tool Managements bietet, veranstaltete Sebastian Kreller, Global Head of Tool Management bei MAPAL, einen entsprechenden Workshop an der GS.
„Auch beim Tool Management überzeugt uns MAPAL“, sagt Wöhrle. Denn: „Im Gegensatz zu den Ausgabesystemen und Softwares anderer Anbieter ist es bei MAPAL egal, was genau verwaltet wird. So könnten wir beispielsweise nicht nur all unsere Werkzeuge, egal welchen Herstellers, sondern auch unsere Prüfmittel mit der UNIBASE-Software und den dazugehörigen Ausgabeschränken verwalten.“ Ein Thema, das Harald Wöhrle sich gut als Technikerarbeit vorstellen kann. So stehen unter anderem dazu weitere Projekte und spannende Technikerarbeiten an der GS in Zusammenarbeit mit MAPAL in den Startlöchern.
Die Gewerbliche Schule Göppingen
Kontakt
Kathrin Rehor Public Relations Kathrin.Rehor@mapal.com Tel.: +49 7361 585 3342