17.12.2021

German “Robot System Integration” Championship

The intensive preparation has paid off: Philipp Raab and Marvin Schuster secure victory and the title for MAPAL.

MAPAL employee and robotics trainer Martin Ernsperger with the newly crowned German champions Philipp Raab and Marvin Schuster (from left). The competition took place at the Fanuc company in Neuhausen auf den Fildern.  ©MAPAL
Philipp Raab and Marvin Schuster, both working as mechatronics technicians at MAPAL in Aalen, have accomplished a remarkable feat. The 19-year-olds were the youngest participants in the German “Robot Systems Integration” Championship. The organiser was the robot manufacturer Fanuc. The two MAPAL employees not only came out on top in the national vocational competition, they won it by a clear margin of 15 points over the runners-up in second and third place.

Challenging task – strong competition

Six teams, including students from the universities of Reutlingen, Heilbronn, Bochum and Aachen, competed for the first time for the title of the German “Robot Systems Integration” Championship. The task set out for the competition was demanding and geared to the level of international vocational competitions. The task was to set up a robot system in such a way that it independently assembles a pneumatic cylinder from four individual parts – cylinder, piston, spring and cover. This not only required a lot of specialist knowledge and precise programming skills. The participants also had to demonstrate teamwork and mental prowess because there was a tight time limit and there were a few hurdles to overcome. In addition, the teams had to plan and visualise the complete system both analogue and virtually.

Gut vorbereitet

MAPAL hatte die beiden Mechatroniker im Vorfeld des Wettkampfes aktiv unterstützt und gefördert. Martin Ernsperger, der im Unternehmen im Bereich Fertigungstechnologie und Automation arbeitet, betreute die jungen Kollegen. „Wir haben die technischen Abfolgen wieder und wieder geübt, bis Philipp und Marvin die nötige Routine hatten,“ verrät er und freut sich riesig über den „phänomenalen Erfolg“ seiner Schützlinge. Die beiden wirken sehr reif und ausgeglichen. Was ihnen wohl durch den Kopf ging, als sie vom Sieg erfuhren? „Im ersten Moment waren wir sehr erleichtert“, antwortet Philipp. Marvin nickt und meint: „Es war für uns eine Bestätigung, dass wir gut vorbereitet waren.“

Vorteile einer dualen Ausbildung

Uwe Heßler, Leiter der Aus- und Weiterbildung bei MAPAL, ist stolz auf die Beiden. Es zeige sich, dass „die duale Ausbildung enorme Vorteile bietet, wenn es um den Erwerb handwerklicher Fähigkeiten geht.“ Das Ausbilderteam von MAPAL lege großen Wert darauf, den zukünftigen Fachkräften das notwendige Rüstzeug an die Hand zu geben. Teamkompetenz sei ebenfalls wichtig und ein weiterer Schwerpunkt, den man bei der Ausbildung forciert angehe. 

„Wir sind ein gutes Team“

Schwierige Momente habe es während des eineinhalbtägigen Wettkampfes durchaus gegeben, berichten Philipp und Marvin. „Dann hat es geholfen, dass wir ein eingespieltes Team sind und uns gut verstehen.“ Das sei ihr größtes Pfund im Wettbewerb gewesen, meinen die beiden, die sich seit der Schulzeit kennen und schon immer zielstrebig und ehrgeizig waren. Nach dem Abschluss der Mittleren Reife an der Eugen-Bolz-Realschule in Ellwangen bewarben sich beide bei MAPAL. Sie waren die ersten Absolventen, die das Unternehmen zu Mechatronikern ausgebildet hat, im Rahmen einer Verbundausbildung mit der in Aalen-Wasseralfingen ansässigen Firma Alfing Kessler Sondermaschinen. Ihre Prüfungen schlossen die jungen Mechatroniker im Sommer mit Auszeichnung ab. Über mehrere Monate hinweg hatten sie zuvor an einem neuen 6-Arm-Roboter gearbeitet. MAPAL hatte die Schulungszelle für das Ausbildungszentrum angeschafft. Zusammen mit Martin Ernsperger und in gutem Kontakt zur Technischen Schule Aalen bauten die beiden die Zelle um und passten sie an die internen Fertigungsprozesse bei MAPAL an. 

Ticket für Shanghai gelöst

Für Philipp und Marvin steht nach dem Berufswettbewerb nun wieder der Arbeitsalltag im Vordergrund. Sie sind bei MAPAL im Bereich Fertigungstechnologie tätig und wurden in ein interessantes Automatisierungsprojekt für die spanabhebende Fertigung eingebunden. Das mache ihnen großen Spaß, erklären die frisch gekürten Deutschen Meister, die mit dem Titel auch ihr Ticket für die Robotik-Luxskills in Luxemburg sowie die Weltmeisterschaft 2022 in Shanghai gelöst haben. Dort tritt das Team als Vertreter von Deutschland an. 

Kathrin Rehor, PR Project Manager bei MAPAL

Kontakt

Kathrin Rehor Public Relations Kathrin.Rehor@mapal.com Tel.: +49 7361 585 3342


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