02.12.2025

Economical drilling done smart

MAPAL fulfils requirements for the tool and mouldmaking industry

The secret to the success of the machining company Zerspanungstechnik Mangner GmbH in Bad Laasphe, Germany, is targeted investment in optimisation. Drilling has been made more efficient thanks to a large tool package from MAPAL. The package is made up of 110 TTD replaceable head drills along with a big stock of solid carbide heads.

Die Projektverantwortlichen Uwe Rein, Dominik Geßner und Mike Mangner mit dem Werkzeug.
  • Die Projektverantwortlichen Uwe Rein, Dominik Geßner und Mike Mangner mit dem Werkzeug.
  • Das Bild zeigt ein Bearbeitungszentrum von Hermle.
  • Das Bild zeigt zwei verschiedene Bohrköpfe von MAPAL.
  • Das Bild zeigt die vier am Projekt beteiligten Dominik Geßner, Uwe Rein, Mario Schäfer und Mike Mangner.
  • Mangner-MAPAL_Bild-04_800x533.jpg
  • Auf dem Bild wird ein Bauteil auf einer Europalette platziert.
  • Blick auf den Standort der Mangner GmbH in Bad Laasphe
Als Mike Mangner 2013 mit seiner Firma in einer kleinen angemieteten Halle startete, musste der Werkzeugwechsel noch von Hand erfolgen. Das junge Unternehmen entwickelte sich schnell. Bereits ein Jahr später wurden das jetzige Firmengebäude gekauft und die erste Maschine von Hermle aufgestellt. Als klassischer Lohnfertiger hat Mangner vor allem Kunden im Werkzeug- und Formenbau. Für sie bedient das Unternehmen die Bereiche Druckguss, Sandguss und Modellbau. Ein Großteil ist letztendlich für den Automobilbau bestimmt. Daneben werden auch Teile für den allgemeinen Maschinenbau hergestellt. Kunden von Mangner kommen aus ganz Deutschland, vor allem aber aus der Region. 
Die Projektverantwortlichen Uwe Rein, Dominik Geßner und Mike Mangner mit dem Werkzeug.
Haben die Fertigung der Zerspanungstechnik Mangner GmbH im Bereich Bohren komplett auf das Wechselkopf-System TTD von MAPAL umgestellt (v.l.): Uwe Rein (Gebietsverkaufsleiter MAPAL), Dominik Geßner (Fertigungsleiter Mangner) und Mike Mangner (Geschäftsführer Mangner).   ©MAPAL
In the meanwhile, 15 machining centres can be found on their shop floor, above all from Hermle. From the smallest 5-axis machine to the machining centre for components as large as 1 x 1 m, they cover a wide spectrum of components. There are about two machines for every operator. Programming takes place directly at their workplaces. Mike Mangner’s optimisation philosophy involves having many identical machines in operation. A next step in the standardisation process involves making available as many of the same tools as possible for these machines. ‘With this concept, we are in a strong position and can employ our operators flexibly’, Mike Mangner explains.

Hirth serration from MAPAL enables high torque

Dominik Geßner switched to Mangner as a production manager two years ago, bringing along his experience and contacts. MAPAL and their Regional Sales Manager Uwe Rein was among them. Geßner advocated the use of TTD replaceable head drills, which he had come to know and appreciate over the years.
The picture shows a Hermle machining center.
Mangner mainly uses Hermle machining centers for production. Programming is carried out directly at the machines.   ©MAPAL

The TTD replaceable head drill is the primary application for the TTS (Torque Transfer System) interface. The interface owes its stability to the radially arranged Hirth serration with 12 or 18 teeth, depending on the diameter of the adapted solid-carbide drill head being used. Due to the serration’s form closure, variable geometries of the replaceable head are possible. In addition, optimal torque transfer and high radial run-out and change-over accuracy are ensured.

The replaceable drill head is secured by a threaded pin affixed to the side of the tool holder. This allows the drill bit to be changed directly in the machine. The positioning aid integrated in the serration ensures that the chip flutes and coolant transfer from the tool holder to the replaceable drill head match. With its cutting-edge geometry, the drill head has a quality and performance level similar to solid carbide drills.
 

The picture shows two different drill heads from MAPAL.
The Hirth serration of the TTD drill from MAPAL ensures the drill heads sit very securely. This enables optimal torque transfer as well as high changeover and radial run-out accuracies.   ©MAPAL

Machining time reduced

„Ihre Vorteile spielen diese Bohrer vor allem in gehärtetem Material aus, das sie prozesssicher bearbeiten“, berichtet Dominik Geßner. „Wir erreichen damit hohe Standzeiten, was die Durchlaufzeit unserer Bohrteile reduziert.“ Früher wurden bei Mangner die Bohrungen vor dem Härten ausgeführt. Da nun auf eine zusätzliche Einspannung verzichtet werden kann, werden entsprechende Rüstzeiten eingespart. Das steigert die Effizienz in der Fertigung und bringt dem Unternehmen einen Mehrwert. 

Das zuvor eingesetzte Werkzeugsystem hatte eine ausgesprochene Schwachstelle: Wurde der VHM-Bohrkopf abgerissen, war in der Regel auch der Halter für die Bohrkrone beschädigt. Bei MAPAL ist dies nach Geßners Erfahrungen nie vorgekommen. Nach einem Bruch konnte mit einem neuen Bohrkopf stets weitergearbeitet werden, was den entstandenen Schaden begrenzte. „Ich habe den Wechsel des Werkzeugsystems vor allem von der Kostenseite her betrachtet“, begründet Mike Mangner seine Zustimmung für MAPAL.
 

Das Bild zeigt die vier am Projekt beteiligten Dominik Geßner, Uwe Rein, Mario Schäfer und Mike Mangner.
Begutachten den Bohrkopf eines TTD-Werkzeugs (v.l.): Dominik Geßner (Fertigungsleiter Mangner), Uwe Rein (Gebietsverkaufsleiter MAPAL), Mario Schäfer (stellvertretender Fertigungsleiter Mangner) und Mike Mangner (Geschäftsführer Mangner).   ©MAPAL

Steigerung von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit

Mangner nutzt die Bohrer vor allem zum Pilotieren von Tiefbohrungen und zum Komplettbohren von Kühlungen, so genannten Kühlsteigern. Der normale Anschliff der Schneiden beträgt 140°, MAPAL bietet aber auch Varianten für spezielle Anwendungen an. So können mit einer 180°-Spitze Senklochbohrungen ausgeführt werden, die sonst nur mit einem Fräser möglich sind. Kugelbohrer ermöglichen Radien am Ende. Bei pfleglicher Behandlung können die Bohrköpfe bis zu drei Mal bei MAPAL nachgeschliffen werden, wie Dominik Geßner berichtet. „Das ist sehr nachhaltig und senkt damit auch den Durchschnittspreis des Werkzeugs.“

Das von MAPAL gelieferte Werkzeugpaket enthielt Durchmesser von 12 bis 45 mm, wobei die Werkzeuglängen 3xD, 5xD, 8xD und 12xD betragen. „Einen gewissen Durchmesserbereich decken wir mit den Wechselkopf-Bohrern in zehntel Abstufungen ab“, so Geßner. „Mit Bohrern, die komplett aus Vollhartmetall bestehen, wären die Werkzeuge unbezahlbar.“ Die vielen Größen spiegeln die unterschiedlichen Anforderungen in der Fertigung wider. Serien mit bis zu 100 Teilen laufen hier eher selten. Typische Losgrößen bewegen sich zwischen 1 und 10 Stück. Das Material ist oft Warmarbeitsstahl 1.2343, aber auch Spezialwerkstoffe, unterschiedliche gehärtete Stähle und Aluminium werden bearbeitet. 
 

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Das große Werkzeugpaket von MAPAL für Mangner enthielt insgesamt 110 Wechselkopf-Bohrer TTD im Durchmesserbereich von 12 bis 45 mm mit Längen bis zu 12xD.   ©MAPAL
Nach dem erfolgreichen Einsatz der TTD-Bohrer dürfte die Zusammenarbeit zwischen Mangner und MAPAL weiter ausgebaut werden. Reibahlen sind bereits im Einsatz. Auch mit Fräsern wird versuchsweise schon geschlichtet. Uwe Rein kann sich vorstellen, dass das Hochvorschubfräsen der nächste Schritt sein könnte.
Blick auf den Standort der Mangner GmbH in Bad Laasphe
Die Zerspanungstechnik Mangner GmbH bedient als klassischer Lohnfertiger vor allem Kunden im Werkzeug- und Formenbau in den Bereichen Druckguss, Sandguss und Modellbau.   ©Mangner

Portrait MAPAL Redakteur Ostertag Mathias

Kontakt

Mathias Ostertag Public Relations mathias.ostertag@mapal.com Tel.: +49 7361 585 3566


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