09.12.2025

Produktivitätsanbieter mit komplettem Serviceangebot

MAPAL bietet maßgeschneiderte Lösungen für moderne Fertigungsanforderungen

Produktneuheiten haben bei MAPAL immer das Ziel, Kunden in ihrer Produktivität weiterzuentwickeln und zu unterstützen. Services reichten bisher schon von der Werkzeugauslegung über das Toolmanagement bis hin zum Support an der Fertigungslinie. Nun geht der Werkzeughersteller noch weiter und bietet komplette Turnkey-Lösungen für die Prozessauslegung bis zur Erreichung der Prozessfähigkeit an. Dabei steht auch KI vor der Tür.

Mit der Prozessauslegung wird der Grundstein dafür gelegt, welche Kosten für ein Bauteil entstehen. Entscheidende Rahmenbedingungen sind dabei Taktzeit und Prozessstabilität. MAPAL verfügt zwar seit langem über das erforderliche Werkzeug-Knowhow, doch für komplette Serviceangebote fehlten noch Elemente: Bei den Themen Spannvorrichtungen, Programmieren und Prozessabnahme konnte MAPAL bislang nicht in die Tiefe gehen. 

Mit der Übernahme der italienischen Firma X-Pro ist im vergangenen Jahr eine Lücke geschlossen worden. MAPAL ist nun in der Lage, mit Machbarkeitsanalysen und der optimalen Planung der Bearbeitungsschritte Kunden bereits frühzeitig bei der Bauteilindustrialisierung zu unterstützen und so die geforderten Taktzeiten und Qualitätsvorgaben sicher zu erreichen. 
„Ziel ist ein effizienter und stabiler Fertigungsprozess“, so Stephan Köstler, Global Head of Machines and Services bei MAPAL. Er ergänzt: „Bereits in der Konzeptphase werden Spannvorrichtungen so ausgelegt, dass sie den Anforderungen an Qualität und Prozesssicherheit gerecht werden – abgestimmt auf die Belastungen des Zerspanungsprozesses. Ein simuliertes und optimiertes NC-Programm sorgt dafür, dass alle Bearbeitungsschritte kollisionsfrei ablaufen, noch bevor das erste Teil gefertigt wird. Die Installation und das Einfahren des Prozesses unter realen Bedingungen auf der Fertigungslinie mit dem Nachweis der Prozessfähigkeit ist dabei der letzte Schritt.“ 

Unter Einbeziehung der neuen Möglichkeiten wurden bereits Projekte erfolgreich umgesetzt, in denen MAPAL die Komplettverantwortung übernommen hat und die Kundenerwartung innerhalb von acht bis zwölf Wochen komplett bedienen konnte.
 

Das Bild zeigt zwei Mitarbeiter aus dem Toolmanagement von MAPAL.
Die kontinuierliche Optimierung des Zerspanungsprozesses und des gesamten Werkzeugkreislaufs von der Beschaffung über die Lagerung und Voreinstellung bis zur Wiederaufbereitung stehen im Zentrum des ganzheitlichen Ansatzes, den MAPAL bei seinen Toolmanagement Services zugrunde legt.   ©MAPAL

Toolmanagement zur Optimierung von Zerspanungsprozess und Werkzeugkreislauf

Dieser ganzheitliche Anspruch prägt auch das Toolmanagement – ein Dienstleistungskonzept, das weit über die reine Werkzeugversorgung hinausgeht. Im Zentrum steht die kontinuierliche Optimierung der Zerspanungsprozesse und des gesamten Werkzeugkreislaufs von der Beschaffung über die Lagerung und Voreinstellung bis zur Wiederaufbereitung. In den Zerspanungsprozessen selbst garantiert der Einsatz aktueller Werkzeugtechnologie Produktivitätsgewinne. Dabei setzt MAPAL auf digitale Prozesse, standardisierte Abläufe und eine enge Verzahnung mit der Fertigung. Die vollständige Integration der cloudbasierten Plattform c-Com in die MAPAL Gruppe im Jahr 2025 unterstreicht diesen Ansatz: Daten, Werkzeuge und Prozesse werden in einem System zusammengeführt – transparent, sicher und weltweit verfügbar. Kunden profitieren von einer dauerhaft hohen Werkzeugverfügbarkeit, reduzierten Lagerbeständen und einer deutlich effizienteren internen Logistik. Gleichzeitig ermöglicht die zentrale Datenbasis eine fundierte Analyse von Verbrauch, Kosten und Performance – in Echtzeit und werksübergreifend.

MAPAL versteht Toolmanagement nicht als Zusatzleistung, sondern als integralen Bestandteil moderner Fertigung. Mit über 100 laufenden Projekten weltweit, einem zentralen Kompetenzzentrum in Aalen und jahrzehntelanger Erfahrung in der Zerspanung ist MAPAL ein starker Partner für Unternehmen, die ihre Produktivität auch über den Produktionsstart hinaus gezielt steigern wollen.
 

Moving into an automated future with PRODaaS@SCALE

Productivity as a Service (PRODaaS) enables even greater digital integration into customers’ processes, which includes connecting to live data from the machine tool. An initial research project was successfully completed last year, and now there is an even further-reaching sequel. “With PRODaaS, the aim was to allow the experiences with productivity gains made in ongoing series production to flow back in a structured way, in order to get much closer to the ideal point in the initial component design”, reflects Stephan Köstler. To achieve this, a digital assistant continuously evaluated data from the machine environment and made specific suggestions for potential optimisations. 

The new PRODaaS@SCALE project goes a step further into a more automated future. Köstler: “With PRODaaS@SCALE, the assistant becomes a self-regulating system. It incorporates experience gained in application directly into the process design.” In this research project, the use of AI is meant to bridge the gap between theory and practice. Even during the planning stage, significantly better settings for the machining processes are expected with AI systems with individual customer-specific training than would be the case without this feedback curve. 
 

The image shows various components and tools.
By acquiring the Italian company X-Pro, MAPAL is now in a position to assist customers with component industrialisation at an early stage and achieve the required cycle times and quality specifications without fail.   ©MAPAL

Implementation is guided by the “Manufacturing-X” initiative that was launched and is coordinated by players from German politics, business, politics and research and the initiative’s flagship projects. “Many digitalisation projects in the past ten years haven’t got past the pilot phase”, says Köstler. “The challenge lay in scaling the shared use of data.” 

For PRODaaS@SCALE, setting up new data infrastructure is the key to shared data use without risking data sovereignty. Partners on the project are the company Zoller, which is making a major contribution with measurement technology and tool diagnostics, Walter Formenbau as the pilot customer as well as the Fraunhofer Institute for Manufacturing Engineering and Automation and the VDMA. New is the approach of envisaging the application and use of this system in the woodworking industry with the woodworking machine manufacturer Weinig as a further project partner. As was the case in the PRODaaS research project, MAPAL is also assuming the role of consortium leader in the scaled version.

With its expanded offering, MAPAL is positioning itself as a leading provider of pioneering manufacturing solutions. Future themes such as artificial intelligence and digital integration boost productivity and efficiency for customers. With turnkey solutions and c-Com integration, production processes are optimised and continuous gains in productivity are achieved. As a result, MAPAL is ideally equipped to meet the challenges of the modern manufacturing industry and offer its customers tailored and innovative solutions.
 


Kathrin Rehor, PR Project Manager at MAPAL

Contact

Kathrin Rehor Public Relations Kathrin.Rehor@mapal.com Phone: +49 7361 585 3342


Further articles about the services